Details
ISBN/EAN: 978-3-406-75729-7
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Erschienen am:
27.01.2021
27.01.2021
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
233 S.
233 S.
Format (T/L/B):
2 x 21 x 13 cm
2 x 21 x 13 cm
Hersteller:
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
produktsicherheit@beck.de
Wilhelmstraße 9
DE 80801 München
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
produktsicherheit@beck.de
Wilhelmstraße 9
DE 80801 München
Weitere Details
arrow_forward_ios
22,00 €
inkl. MwSt.
Lieferbar innerhalb 24 Stunden
Beschreibung
Corona und der Klimawandel nötigen zu einer elementaren Rückbesinnung auf die Natur. In einer brillanten Abhandlung zeigt der Philosoph Christoph Türcke, wie verhängnisvoll der Glaube ist, die Natur sei nichts als die Verfügungsmasse unserer Konstruktionen. Konstruktivismus wie Dekonstruktivismus haben gleichermaßen den Glauben gefördert, die Natur sei nur das, was wir aus ihr machen. Sie sind pseudokritische Ableger eines High-Tech-Machbarkeitswahns. Gender gilt bereits als ein Konstrukt, für das es nur noch ein Kriterium gibt: persönliches Zugehörigkeitsempfinden. Dabei rückt aus dem Blickfeld, dass wir Menschen selbst bloß Naturwesen sind. Wenn wir die Natur - auch unsere eigene - nach Belieben zurechtkneten wollen und ihren Eigensinn ignorieren, schlägt sie umso heftiger auf uns zurück.
Über Christoph Türcke
Christoph Türcke ist Professor em. für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.