Können uns falsche Entscheidungen glücklich machen?
Ein Unfall verändert die Leben dreier Menschen: Edwinna, genannt Eddie, die Verlegerin für phantastische Literatur mit besonderem Gespür für das Wunderbare. Sam, der hochbegabte 13-jährige, der Klänge als Farben sieht und Menschen, Orte oder Stimmungen intensiver wahrnimmt als andere. Und Henri, Eddies einstiger Geliebter. Der ehemalige Kriegsreporter ist Sams Vater, der nach einem Unfall acht Minuten lang tot war und nun darum kämpft, aus dem Koma zu erwachen. Denn von dort, wo er beinah verlorengegangen ist, bringt er eine Botschaft für die, die er liebt.
Poetisch und wahr, klug und bewegend: Nina George erzählt in ihrem neuen Roman „Das Traumbuch“ von den unbekannten Welten zwischen Leben und Tod, Realität und Traum – und von den kleinen Momenten, in denen sich Türen zu ganz anderen Lebenswegen öffnen. Die zu gehen wir uns nur nicht trauen.
Unser Tipp: Gleich vorweg, unbedingt lesen!!! Dieses Buch hat mich sehr bewegt! Die Charaktere sind absolut stark und deren emotionales Befinden wird unaufdringlich geschildert. Nina George schreibt in einem sehr feinen Stil und so wird mit diesem doch sehr schwierigen und heiklen Thema Koma sehr feinfühlig umgegangen. Nie wird es peinlich oder rührselig. Bis zum völlig offenbleibendem Ende wird der Leser mitgenommen. Wie gesagt, ein sehr starkes Buch und ein Thema das einem noch lange nachdenken und grübeln lässt.